Weiterhin wird der Einfachheit halber der Begriff Gartentherapie verwendet. Es wir neuerdings in der Fachwelt auch von „modernen“ oder „Neuen Naturtherapien“ gesprochen, die synonym zum Begriff GREEN CARE verwendet werden, also Methoden in denen im weitesten Sinne Natur zum Einsatz kommt. Historisch hat sich, ausgehend vom Englischsprachigen Raum (USA/England), seit den 50er Jahren Gartentherapie systematisiert und in den letzten Jahren vorwiegend in den nordischen und deutschsprachigen Ländern etabliert. Derzeit tauchen weitere Begriffe auf, wie: Green Meditation, Wassertherapie, Ökopsychosomatik. Ein anschauliches, verständliches Ordnungssystem (Taxonomie) steht noch aus. Hier wird das IGT:BERLIN in der Zukunft einen Beitrag leisten.

 

Das IGT:BERLIN versteht „Gartentherapie“ (i.o.g. weiteren Sinne) als Methode der Selbsterforschung, Reflexion und zur Entwicklung der Persönlichkeit. Zudem wird mit den Methoden heilsames Körperlich-Seelisches-Erleben angesprochen. Gartentherapie wirkt in der Schnittmenge von: Aktiveren – Fördern - Heilsames Erleben. Sie ist zugleich Therapeutische Methode im Sinne der Erforschung der Persönlichkeitsstruktur (wie es auch in der Psychoanalyse der Fall ist) UND bietet durch Übungen konkretes Erleben an (Sinnstiftung, Teilhabe, Soziale Interaktion, Salutogenese etc.)

 

In der Zukunft wird es notwendig sein, zugehörige Qualifikationen in der Begrifflichkeit weiter zu entwickeln, denn „Gartentherapie“ hat sich zu einem interdisziplinären Methoden-Setting gewandelt. In Deutschland ist der Begriff Gartentherapie am fassbarsten, da er wie z.B. auch die sog. Waldtherapie in der Öffentlichkeit bekannter und anerkannter wird. „Gartentherapie ist im kommen“.

 

 

Die fachliche Auseinandersetzung mit Übungen, Methoden, deren Wirksamkeit und Reichweite und deren Ordnungssystem, findet in der Fortbildung Green Care- Gartentherapie des IGT:BERLIN statt.